DE: Kotwasser ES: diarrea acuosa en caballos

28. August 2025

DE: Kotwasser beim Pferd – kleine Fütterungsfehler mit großer Wirkung

1. Einleitung

Kotwasser ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom. Die Äppel sind normal geformt, aber zusätzlich tritt wässrige Flüssigkeit aus. Für viele Pferdebesitzer ist das ein leidiges Thema: verschmutzte Hinterbeine, Hautprobleme, unangenehmer Geruch – und die Unsicherheit, was im Pferd eigentlich los ist.

Viele Halter greifen zu teuren Ergänzungsfuttern oder Pülverchen, in der Hoffnung, das Problem in den Griff zu bekommen. Doch oft bleibt der Erfolg aus. Der Grund: Die eigentlichen Auslöser liegen häufig nicht in einem Mangel an Zusatzstoffen, sondern in unscheinbaren Fütterungsfehlern im Alltag.


2. Typische, aber wenig bekannte Fehler


  • Knoblauch & Kräuter mit starker Wirkung
    Beliebt als „natürliche Helfer“ gegen Insekten oder zur Stoffwechselanregung. Doch Knoblauch reizt die Darmschleimhaut und kann die Flora aus dem Gleichgewicht bringen. Auch stark entwässernde oder bittere Kräuter (z. B. Brennnessel, Löwenzahn) können den Wasserhaushalt durcheinanderbringen.
  • Öl-Überdosierung
    Ein bisschen Öl kann Energie liefern oder den Fellglanz unterstützen. Zu viel Öl jedoch überfordert die Fettverdauung, und ungespaltene Fettsäuren landen im Dickdarm → Kotwasser.
  • Mineralstoffpräparate (Magnesium, MSM, Salz)
    Gerade Magnesium- und Schwefelpräparate oder übermäßiges Lecken an Minerallicks können einen osmotischen Effekt haben: Wasser wird in den Darm gezogen → Kotwasser.
  • Zu viel strukturarmes Heu
    Klingt paradox, aber auch Heu kann problematisch sein – vor allem, wenn es sehr weich, eiweißreich oder einseitig ist. Dem Darm fehlt dann die Struktur, um Flüssigkeit zu binden und die Passage zu verlangsamen.
  • Zu lange Fresspausen
    Wird zu selten gefüttert, entstehen große Lücken in der Nahrungsaufnahme. Die Magensäure kann nur unzureichend abgepuffert werden. Der Darm arbeitet ungleichmäßig, Gärungen und Flüssigkeitsaustritt können die Folge sein.
  • Ungünstiges Calcium-Phosphor-Verhältnis
    Das Ca:P-Verhältnis ist ein stiller, aber entscheidender Faktor.
  • Zu viel Calcium und wenig Phosphor → das Verhältnis kippt zu stark in Richtung Calcium.
  • Zu viel Phosphor und wenig Calcium  → das Verhältnis verschiebt sich zugunsten von Phosphor.
    Beides kann die Darmflora belasten und Kotwasser begünstigen.
    👉 Ausgleich gelingt über eine clevere Kombination von
    Heu + Stroh + ggf. geeigneten Phosphorträgern .
  • Zu viel Kleie oder Mash
    Weizenkleie und Mash wirken verdauungsanregend – in Maßen sinnvoll. In zu großen Mengen ziehen sie Wasser in den Darm und können selbst Kotwasser verursachen.
  • Abrupte, schnelle Futterwechsel
    Ein neues Heu, ein anderes Kraftfutter – jeder schnelle Wechsel bringt die Darmflora aus dem Takt.
  • „Unsichtbare“ Schimmel- und Toxinbelastung
    Nicht jedes Futter mit Belastung riecht muffig. Auch scheinbar gutes Heu oder Stroh kann Endotoxine enthalten, die die Darmwand reizen und Kotwasser fördern.
  • Ungeeignete Präbiotika
    Präbiotika sollen die „guten“ Bakterien füttern. Doch: Nicht jedes Präbiotikum ist sinnvoll.
  • Zu viel Inulin, FOS oder Kleie können selbst Gärungen fördern.
  • Ohne eine stabile Basisration (Heu + Struktur) verpufft die Wirkung ohnehin.
  • Manche Pferde reagieren empfindlich auf Industriepräparate, während sie natürliche Quellen (z. B. Pektin aus Äpfeln, Flohsamen, Leinsamen) besser vertragen.


👉 Fazit: Präbiotika sind kein Wundermittel. Sie können helfen – aber nur, wenn die Raufutterbasis stimmt.


3. Warum das Problem auf Mallorca besonders präsent ist


Auch wenn es inzwischen qualitativ gutes Importheu gibt, ist die Situation hier speziell:


  • Wirklich sortenreiche Heuqualitäten mit 30–40 Gras- und Kräuterarten gibt es hier nicht. Die meisten Heusorten bestehen aus höchstens 2–3 Grassorten – oft reine Monokulturen.
  • Das hier verfügbare Heu ist zudem häufig strukturarm, was bei 100 % Heufütterung ohne zusätzliche Strukturpartner wie Stroh Kotwasser sogar verstärken kann.
  • Dazu kommen Klima- und Insektenstress, die Verdauungsprobleme zusätzlich verschärfen.


Das bedeutet: Auch Heu, das „gut aussieht“, kann die Struktur und Vielfalt fehlen, die der Pferdedarm braucht.


4. Die Lösung – Raufutter-Basis stabilisieren


🌾 Stroh + Heu richtig kombinieren
Stroh liefert langfaserige Struktur, verlängert die Fresszeiten, entlastet den Stoffwechsel und bindet Flüssigkeit. Heu bringt Energie, Eiweiß und Vitamine. Gemeinsam bilden sie eine stabile Basis.


Langsame Umstellung
Die Verdauung braucht Zeit. Neue Futterbestandteile sollten immer Schritt für Schritt eingeführt werden, damit sich die Darmflora anpassen kann.


⚖️ Ausgewogenes Ca:P-Verhältnis
Eine der wichtigsten Stellschrauben. Weder ein Übermaß an Calcium noch ein Phosphorüberschuss sind günstig. Mit der richtigen Kombination der Futtermittel bleibt das Verhältnis stabil.


🎯 Zusatzfuttermittel gezielt einsetzen
Nicht alles, was auf dem Markt ist, ist für jedes Pferd sinnvoll. Statt „wahllos“ Pulver zu probieren, lieber gezielt und bedarfsgerecht ergänzen.


5. Fazit

Kotwasser ist oft ein Signal des Darms: „Hier stimmt das Gleichgewicht nicht.“ Die Ursachen liegen häufig nicht in großen Krankheiten, sondern in kleinen, unscheinbaren Fütterungsfehlern.

Die gute Nachricht: Wer die Raufutterbasis im Blick hat, kann viel erreichen. Besonders die Kombination aus Heu und Stroh ist ein Schlüssel – praxisnah, bezahlbar und auch unter mallorquinischen Bedingungen gut umsetzbar.

👉 Kleine Anpassungen in der Fütterung können Kotwasser dauerhaft reduzieren – ohne teure Wundermittel.

👉 „Wenn du unsicher bist, wie du Heu und Stroh bei deinem Pferd am besten kombinierst, melde dich gerne – ich helfe dir, eine passende Ration für deine Bedingungen vor Ort zu finden.“

ES: Diarrea acuosa en caballos – pequeños errores de alimentación con gran impacto

 


1. Introducción

La diarrea acuosa (Kotwasser) no es una enfermedad en sí, sino un síntoma. Las heces tienen forma normal, pero además aparece líquido acuoso. Para muchos propietarios esto es un problema molesto: patas traseras sucias, irritaciones de la piel, mal olor – y la incertidumbre de qué ocurre realmente en el caballo.

Muchos recurren a complementos caros o polvos esperando solucionar el problema. Pero el éxito suele faltar. La razón: las verdaderas causas no suelen estar en una carencia de suplementos, sino en errores de alimentación aparentemente pequeños en el día a día.

2. Errores típicos, pero poco conocidos

Ajo y hierbas de acción fuerte
Se utilizan como “ayuda natural” contra insectos o para estimular el metabolismo. Sin embargo, el ajo irrita la mucosa intestinal y puede desequilibrar la flora. También hierbas muy diuréticas o amargas (como ortiga o diente de león) alteran el equilibrio de líquidos.

Exceso de aceite
Un poco de aceite puede aportar energía o mejorar el brillo del pelo. Demasiado, en cambio, sobrecarga la digestión de grasas; los ácidos grasos no digeridos llegan al intestino grueso → diarrea acuosa.

Complementos minerales (magnesio, MSM, sal)
El exceso de magnesio o azufre, o un consumo elevado de bloques minerales, provoca un efecto osmótico: el agua se desplaza al intestino → diarrea acuosa.

Heno demasiado pobre en fibra
Aunque suene paradójico, también el heno puede ser problemático, sobre todo si es muy blando, rico en proteínas o demasiado uniforme. Falta la fibra larga que retenga líquido y ralentice el tránsito intestinal.

Pausas de alimentación demasiado largas
Si se dan grandes intervalos sin comida, la digestión se vuelve irregular → fermentaciones y salida de líquido.

Relación calcio-fósforo desequilibrada
Es un factor silencioso, pero decisivo.

  • Demasiado calcio y poco fósforo → la proporción se inclina demasiado hacia el calcio.
  • Demasiado fósforo y poco calcio → la proporción cambia a favor del fósforo.
    Ambos pueden ejercer presión sobre la flora intestinal y promover las heces acuosas

👉 El equilibrio se logra mediante una combinación inteligente de heno + paja + portadores de fósforo posiblemente adecuados.

Demasiado salvado o mash
En pequeñas cantidades estimulan la digestión, pero en exceso atraen agua al intestino → diarrea acuosa.

Cambios de alimentación bruscos
Un nuevo heno, otro concentrado – cualquier cambio rápido altera la flora intestinal.

Moho o toxinas “invisibles”
No siempre huele mal. Incluso un heno o paja aparentemente bueno puede contener toxinas que irritan la mucosa.

Prebióticos inadecuados
Los prebióticos pretenden “alimentar” a las bacterias buenas. Pero no siempre son útiles.

  • Un exceso de inulina, FOS o salvado provoca fermentaciones.
  • Sin una base estable de heno + fibra, no tienen efecto real.
  • Algunos caballos reaccionan mal a productos industriales, mientras que toleran mejor fuentes naturales (pectina de manzana, semillas de lino, psyllium).

👉 Conclusión: los prebióticos no son un remedio milagroso. Solo funcionan si la base de forraje es adecuada.

3. Por qué el problema es tan frecuente en Mallorca

Aunque hoy en día disponemos de heno importado de buena calidad, la situación aquí es especial:

  • No hay henos realmente variados con 30–40 especies de gramíneas y hierbas. La mayoría de las variedades disponibles contienen como máximo 2–3 tipos de gramíneas – muchas veces monocultivos.
  • El heno disponible suele ser pobre en fibra, lo que en una dieta basada al 100 % en heno, sin socios estructurales como la paja, puede agravar la diarrea acuosa.
  • Además, el clima y el estrés por insectos empeoran aún más los problemas digestivos.

4. La solución – estabilizar la base de forraje

🌾 Combinar correctamente heno + paja
La paja aporta fibra larga, alarga el tiempo de ingestión, alivia el metabolismo y absorbe líquido. El heno aporta energía, proteínas y vitaminas. Juntos forman una base equilibrada.

Transición lenta
El sistema digestivo necesita tiempo. Los cambios deben hacerse poco a poco para que la flora intestinal se adapte.

⚖️ Relación Ca:P equilibrada
Ni un exceso de calcio, ni un exceso de fósforo son adecuados. El equilibrio con
heno + paja + salvado/avena mantiene la digestión estable.

🎯 Usar complementos de manera específica
No todos los polvos sirven para todos los caballos. Mejor usarlos de forma dirigida y según necesidad.

5. Conclusión

La diarrea acuosa suele ser la forma en que el intestino dice: “Aquí algo está desequilibrado.” Las causas no suelen ser grandes enfermedades, sino pequeños errores de alimentación.

La buena noticia: con la base de forraje adecuada se puede mejorar mucho. La combinación de heno y paja es clave – práctica, asequible y perfectamente aplicable en las condiciones de Mallorca.

👉 Pequeños ajustes en la alimentación pueden reducir la diarrea acuosa de forma duradera – sin necesidad de remedios milagrosos.

👉 „Si no estás seguro de cómo combinar el heno y la paja para tu caballo, contáctame – te ayudo a encontrar una ración adecuada para tus condiciones locales.“


17. September 2025
DE: Hufrehe-Pferde richtig ernähren – was viele falsch machen Wenn ein Pferd an Hufrehe (Laminitis) erkrankt, ist die erste Reaktion vieler Besitzer verständlicherweise Panik. Futter wird gestrichen, vermeintlich gefährliche Nährstoffe sofort gemieden. Andere greifen zu teuren Spezialprodukten, weil sie hoffen, damit ihr Pferd sicher zu versorgen. Doch oft werden dabei die wirklich entscheidenden Punkte übersehen: die individuelle, bedarfsorientierte Ernährung des einzelnen Pferdes. Häufige Fehler in der Fütterung von Rehepferden Alles weglassen : Viele reduzieren radikal die Futtermenge oder streichen alle Kraftfutter und Ergänzungen. Die Folge ist oft ein Mangel an Eiweiß, Spurenelementen und Vitaminen , der die Regeneration verzögert und den Stoffwechsel zusätzlich schwächt. Nur Spezialprodukte füttern : Andere setzen auf teure, speziell beworbene Rehe-Futter. Diese sind zwar oft niedrig in Zucker und Stärke, decken aber nicht automatisch den Bedarf des individuellen Pferdes. Das Gesamtbild vergessen : Alter, Rasse, Typ, Gewicht, Muskulatur, Vorgeschichte (z. B. EMS oder Cushing) – all das wird häufig nicht ausreichend in die Rationsplanung einbezogen. Worauf es wirklich ankommt 1. Zucker- und stärkearme Grundversorgung Das Grundprinzip bleibt: Zucker und Stärke reduzieren , um den Stoffwechsel zu entlasten. Wichtig ist eine bedarfsgerechte Raufutterversorgung – also qualitativ gutes Heu und/oder Futterstroh , so kombiniert, dass Energie- und Nährstoffbedarf deines Pferdes optimal gedeckt sind. Welche Mischung aus Heu und Stroh passt, hängt vom individuellen Typ, Gewicht und Gesundheitszustand ab. 2. Der richtige Eiweißgehalt Eiweiß wird oft fälschlicherweise als Hauptproblem gesehen. Dabei gilt: Zu wenig Eiweiß schwächt Muskulatur, Immunsystem und Regeneration. Zu viel Eiweiß belastet den Stoffwechsel unnötig, da überschüssiges Eiweiß abgebaut werden muss. Die richtige Menge richtet sich nach Körpergewicht, Alter, Trainingszustand und Gesundheitslage . 3. Spurenelemente und Mineralstoffe Viele Laminitis-Pferde haben durch Stoffwechselprobleme einen erhöhten Bedarf an Spurenelementen , etwa Zink, Kupfer, Mangan und Selen. Auch ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis ist wichtig – gerade wenn Stroh oder Kleie in der Ration vorkommen. Ein gutes Mineralfutter , angepasst an die individuelle Situation, ist hier entscheidend. 4. Vitamine Besonders wichtig sind die B-Vitamine für die Darmflora sowie Vitamin E als Antioxidans für Muskulatur und Stoffwechsel. Eine gesunde Versorgung unterstützt die Heilung und beugt Rückfällen vor. 5. Das Pferd als Ganzes betrachten Jedes Pferd ist anders: Alter – Senioren haben andere Ansprüche als Jungpferde. Rasse & Typ – robuste Ponys reagieren anders als empfindliche Warmblüter. Gewicht – Übergewicht ist ein Risikofaktor, Untergewicht schwächt die Regeneration. Vorgeschichte – EMS, Cushing oder chronische Darmprobleme beeinflussen die optimale Ration. Die richtige Ernährung ist also kein Standardrezept, sondern muss individuell aufgebaut werden. Fazit: Laminitis-Fütterung bedeutet nicht , einfach alles wegzulassen oder blind zu Spezialprodukten zu greifen. Es geht darum, den individuellen Bedarf deines Pferdes zu kennen und darauf eine ausgewogene, bedarfsgerechte Ration aufzubauen – mit passender Grundversorgung, angepasstem Eiweiß, Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. 👉 Dein Pferd hat Laminitis? Du brauchst Unterstützung oder Hilfe bei der Ernährung? Dann kontaktiere mich gerne – gemeinsam erstellen wir einen Ernährungsplan, individuell auf dein Pferd angepasst. ES: Alimentar correctamente a los caballos con Laminitis – los errores más comunes Cuando un caballo sufre Laminitis , la primera reacción de muchos propietarios es, comprensiblemente, de pánico. Se reduce el alimento, se evitan de inmediato los nutrientes considerados peligrosos. Otros recurren a productos especiales y costosos con la esperanza de cubrir así las necesidades de su caballo. Pero a menudo se pasan por alto los aspectos realmente decisivos : una alimentación individual y adaptada a las necesidades de cada caballo. Errores frecuentes en la alimentación de caballos con Laminitis Eliminarlo todo : Muchos reducen de forma drástica la cantidad de alimento o suprimen todos los piensos concentrados y suplementos. El resultado suele ser una deficiencia de proteínas, oligoelementos y vitaminas , que retrasa la regeneración y debilita aún más el metabolismo. Dar solo productos “especiales” : Otros confían en piensos caros para caballos con Laminitis. Aunque normalmente tienen bajo contenido en azúcar y almidón, no cubren automáticamente las necesidades del caballo en particular. Olvidar la visión global : Edad, raza, tipo, peso, desarrollo muscular, historial (por ejemplo EMS o Cushing) – todo esto a menudo no se tiene en cuenta al planificar la ración. En qué hay que fijarse realmente 1. Base de forraje pobre en azúcares y almidón El principio fundamental sigue siendo: reducir azúcares y almidón para aliviar el metabolismo. Es esencial una aportación de forraje adaptada a las necesidades : heno de buena calidad y/o paja para alimentación, combinados de forma que cubran de manera óptima los requerimientos de energía y nutrientes de tu caballo. La proporción adecuada de heno y paja depende del tipo, peso y estado de salud individual . 2. El nivel adecuado de proteína A menudo se ve la proteína como el gran problema , pero en realidad: Demasiada poca proteína debilita la musculatura, el sistema inmunitario y la capacidad de regeneración. Un exceso de proteína sobrecarga innecesariamente el metabolismo, ya que el excedente debe eliminarse. La cantidad correcta depende de peso corporal, edad, nivel de entrenamiento y estado de salud . 3. Oligoelementos y minerales Muchos caballos con Laminitis presentan, debido a problemas metabólicos, una mayor necesidad de oligoelementos , como zinc, cobre, manganeso y selenio. También es importante mantener una relación calcio-fósforo equilibrada , especialmente cuando en la ración se incluye paja o salvado. Un buen suplemento mineral , adaptado a la situación individual, es fundamental. 4. Vitaminas Son especialmente relevantes las vitaminas del grupo B , que apoyan la flora intestinal, así como la vitamina E como antioxidante para la musculatura y el metabolismo. Un buen aporte de vitaminas favorece la recuperación y previene recaídas. 5. Ver al caballo en su conjunto Cada caballo es diferente: Edad : los caballos mayores tienen otras necesidades que los jóvenes. Raza y tipo : los ponis rústicos reaccionan de manera distinta a los sangre caliente sensibles. Peso : el sobrepeso es un factor de riesgo; el bajo peso dificulta la regeneración. Historial clínico : EMS, Cushing o problemas intestinales crónicos influyen en la ración óptima. La alimentación correcta no es una receta estándar , sino un plan que debe construirse de forma individual . Conclusión: Alimentar a un caballo con Laminitis no significa simplemente suprimir todo ni depender ciegamente de productos especiales. Se trata de conocer las necesidades individuales de tu caballo y, a partir de ellas, elaborar una ración equilibrada y adecuada , con un forraje de calidad, un nivel de proteína ajustado, minerales, oligoelementos y vitaminas. 👉 ¿Tu caballo tiene Laminitis? ¿Necesitas apoyo o ayuda para su alimentación? Contáctame : juntos elaboraremos un plan nutricional individual adaptado a tu caballo.
Braunes Pferd mit übermäßig langem, lockigem Fell als typisches Symptom der Cushing-Krankheit (PPID
von Steffi Ulrich 15. August 2025
„Was tun bei Cushing beim Pferd? Symptome erkennen, Ursachen verstehen und Fütterung optimal anpassen – praxisnah erklärt.“
Hochwertiges, blassgrünes Heu locker aufgeschichtet; Heno de alta calidad, de color verde pálido, amontonado
3. August 2025
DE: Viele Müslis und Kraftfutterprodukte sind heute gezielt auf eine reine Heufütterung abgestimmt – und enthalten daher wenig bis kein Getreide. Warum das so ist, hat einen ganz simplen Hintergrund: das Calcium-Phosphor-Verhältnis (Ca:P). Hier erfährst du was es damit auf sich hat. 🧮 Was hat es mit dem Ca:P-Verhältnis überhaupt auf sich? Pferde benötigen sowohl Calcium (Ca) als auch Phosphor (P) – aber nicht in beliebigen Mengen, sondern in einem ausgewogenen Verhältnis. Die optimale Spanne liegt bei etwa 2:1 bis 1,5:1 – also doppelt so viel Calcium wie Phosphor oder leicht darunter. Bei reiner Heufütterung ist dieses Verhältnis meist recht ausgewogen - wird jetzt viel Hafer oder Kleie dazu gefüttert, kann sich das Gleichgewicht schnell in Richtung Phosphorüberschuss verlagern. 🔎 Deshalb liefern viele Müslis heute nur wenig oder gar kein Getreide Insbesondere für leichtfuttrige Pferde oder solche mit Stoffwechselproblemen wird oft ein phosphorarmes oder getreidefreies Müsli empfohlen – was bei Heufütterung auch sinnvoll ist. ➡️ Und genau hier liegt der Denkfehler , wenn es um strohreiche Rationen geht. 🟡 Bei Stroh dreht sich die Logik um: Jetzt brauchen wir gezielt Phosphor! Oft wird Stroh unterschätzt – dabei ist es in Bezug auf Mengenelemente durchaus beachtlich aufgestellt. Allerding hinsichtlich des Ca:P-Verhältnisses von teilweise sogar über 4:1 benötigen wir einen gezielten Phosphorausgleich bei Strohreichen Rationen. Um das Ca:P-Verhältnis wieder in eine gesunde Balance zu bringen , braucht es gezielte Ergänzungen. Und genau hier werden Hafer und Weizenkleie vom Problem zur Lösung : Hafer: bringt Energie und moderat viel Phosphor Kleie: ist phosphorreich und unterstützt zusätzlich die Verdauung ➡️ Gerade bei arbeitenden Pferden oder solchen mit erhöhtem Bedarf ist diese Kombination nicht nur erlaubt – sondern wichtig. ES: Hoy en día, muchos mueslis y productos concentrados están formulados específicamente para una dieta basada únicamente en heno y, por lo tanto, contienen poco o nada de grano. La razón es bastante simple: la relación calcio-fósforo (Ca:P). Aquí puedes descubrir de qué se trata. 🧮 ¿En qué consiste la relación Ca:P? Los caballos necesitan calcio (Ca) y fósforo (P), pero no en cantidades arbitrarias, sino en una proporción equilibrada. El rango óptimo es de aproximadamente 2:1 a 1,5:1, es decir, el doble de calcio que de fósforo o un poco menos. Con una dieta basada únicamente en heno, esta proporción suele ser bastante equilibrada; si se añade mucha avena o salvado, el equilibrio puede inclinarse rápidamente hacia un exceso de fósforo. 🔎 Por eso, muchos mueslis actuales contienen poco o nada de grano. Especialmente para caballos fáciles de alimentar o con problemas metabólicos, se suele recomendar un muesli bajo en fósforo o sin cereales, lo cual también es lógico al alimentar con heno. ➡️ Y aquí es precisamente donde radica el error de razonamiento en lo que respecta a las raciones ricas en paja. 🟡 Con la paja, la lógica se invierte: ¡Ahora necesitamos fósforo específico! A menudo se subestima la paja, pero es bastante impresionante en términos de macronutrientes. Sin embargo, con la relación Ca:P, que a veces puede incluso superar 4:1, necesitamos un equilibrio de fósforo específico en las raciones ricas en paja. Para restablecer un equilibrio saludable en la relación Ca:P, se necesitan suplementos específicos. Y aquí es precisamente donde la avena y el salvado de trigo pasan de ser un problema a una solución: Avena: aporta energía y una cantidad moderada de fósforo. Salvado: es rico en fósforo y también favorece la digestión. ➡️ Especialmente para caballos de trabajo o aquellos con mayores necesidades nutricionales, esta combinación no solo es aceptable, sino esencial.