Spurenelemente beim Pferd – warum sie für einen gesunden Stoffwechsel unverzichtbar sind

Steffi Ulrich • 3. August 2025

unverzichtbar für einen funktionierenden Stoffwechsel – warum du sie bei strohreichen Rationen besonders im Auge behalten solltest

Stroh ist strukturreich, zuckerarm und kann gerade für stoffwechselempfindliche Tiere eine wertvolle Ergänzung oder sogar Raufutterbasis sein.

Doch während der Blick oft auf Energie, Eiweiß oder Zuckerwerte geht, geraten die Spurenelemente schnell ins Hintertreffen. Dabei sind sie unverzichtbare Bausteine für einen gesunden Stoffwechsel – und ihre Bedeutung wird umso größer, je weniger Nährstoffe im Grundfutter enthalten sind.


Heu vs. Stroh: Was steckt wirklich drin?

Heu liefert – je nach Qualität – moderate Mengen an Spurenelementen, wenn auch oft nicht ausreichend.

Stroh hingegen ist gut aufgestellt hinsichtlich der Mengenelemente Kalzium, Magnesium und Kalium, enthält aber deutlich weniger Spurenelemente, da es aus reifen, teils ausgelaugten Pflanzenresten besteht.


Deshalb ist klar: 👉 Je höher der Strohanteil in der Ration, desto wichtiger wird eine gezielte Ergänzung mit Mikronährstoffen.

 

🔬 Diese Spurenelemente sind bei Strohfütterung besonders kritisch:

1. Zink – der Hautschutzfaktor

  • Wichtig für Haut, Fell, Hufe, Immunsystem und Stoffwechsel.
  • In Stroh nur in Spuren vorhanden – eine tägliche Ergänzung ist nahezu Pflicht.

2. Kupfer – für Bindegewebe und Pigmentierung

  • Beteiligt an der Blutbildung und Fellfarbe.
  • Mangel zeigt sich oft durch helle Maulränder oder stumpfes Fell.
  • Auch bei Heufütterung oft unzureichend – bei Stroh noch kritischer.

3. Mangan – der Knorpel- und Stoffwechselhelfer

  • Essenziell für Gelenke, Fruchtbarkeit und Glukoseverwertung.
  • Besonders wichtig für Pferde mit Arthrose oder Hufproblemen.
  • Im Stroh kaum enthalten.

4. Selen – kleines Element, große Wirkung

  • Zentral für Muskulatur, Schilddrüse und antioxidativen Schutz.
  • In vielen Regionen ist sowohl Heu als auch Stroh selenarm.
  • Eine gezielte und nicht zu hohe Ergänzung ist wichtig, da Selen überdosiert schädlich sein kann.

5. Jod – für eine gesunde Schilddrüse

  • Stroh enthält so gut wie kein Jod – ebenso wie viele Heuqualitäten.
  • Eine jodhaltige Mineralstoffquelle ist Pflicht, besonders bei Pferden mit Stoffwechselthemen.

6. Eisen – Vorsicht vor dem Zuviel

  • Anders als bei den anderen Spurenelementen ist Eisen in Stroh meist reichlich enthalten.
  • Eine zusätzliche Eisengabe ist nur nach Analyse sinnvoll, da zu viel Eisen die Aufnahme von Zink und Kupfer hemmen kann.

 

✅ Fazit: Mikronährstoffe nicht unterschätzen – besonders bei Strohfütterung

Stroh ist ein wertvoller Baustein in der Pferdefütterung, besonders für EMS-, Rehe- oder PSSM-Pferde. Doch seine mineralstoffarme Zusammensetzung macht es unerlässlich, die Ration durch ein ausgewogenes Mineralfutter zu ergänzen – idealerweise eines, das speziell für strohbasierte oder rohfaserreiche Rationen konzipiert ist.

➡️ Zink, Kupfer, Mangan, Selen und Jod gehören zu den Elementen, die du bei einer Strohfütterung besonders im Auge behalten solltest.
➡️ Eine
individuelle Rationsanalyse – idealerweise inklusive Heu- oder Strohanalyse – hilft, gezielt zu ergänzen, ohne zu über- oder unterversorgen.

 

Du fütterst bereits Stroh oder denkst über eine Umstellung nach?
Dann achte nicht nur auf Struktur und Energie – sondern
auch auf die unsichtbaren, aber entscheidenden Spurenelemente, die deine Pferde gesund und leistungsfähig halten.


Esenciales para un metabolismo funcional: ¿por qué deberías prestarles especial atención en raciones ricas en paja?


La paja es rica en estructura, baja en azúcar y puede ser un valioso suplemento o incluso una base de forraje, especialmente para animales con un metabolismo sensible.


Pero mientras que la atención suele centrarse en los niveles de energía, proteínas o azúcar, los oligoelementos se descuidan rápidamente. Son componentes esenciales para un metabolismo saludable, y su importancia aumenta cuantos menos nutrientes contenga el forraje.


Heno vs. Paja: ¿Qué contiene realmente?


El heno aporta, dependiendo de la calidad, cantidades moderadas de oligoelementos, aunque a menudo no son suficientes.


La paja, por otro lado, está bien equilibrada en cuanto a los macronutrientes calcio, magnesio y potasio, pero contiene significativamente menos oligoelementos debido a que está compuesta por residuos vegetales maduros y parcialmente lixiviados.


Por lo tanto, es evidente: 👉 Cuanto mayor sea el contenido de paja en la ración, más importante será la suplementación específica con micronutrientes.


Estos oligoelementos son especialmente cruciales al alimentar con paja:


1. Zinc: factor protector de la piel


  • Importante para la piel, el pelaje, las pezuñas, el sistema inmunitario y el metabolismo.
  • Presente solo en cantidades mínimas en la paja; la suplementación diaria es casi obligatoria.


2. Cobre: para el tejido conectivo y la pigmentación


  • Participa en la formación de la sangre y el color del pelaje.
  • Su deficiencia suele indicarse por hocicos pálidos o pelaje opaco.
  • A menudo es insuficiente incluso con heno; es aún más crítico con la paja.


3. Manganeso: ayuda al cartílago y al metabolismo


  • Esencial para las articulaciones, la fertilidad y la utilización de la glucosa.
  • Especialmente importante para caballos con artritis o problemas en las pezuñas.
  • Apenas presente en la paja.


4. Selenio: un elemento pequeño, gran efecto


  • Central para los músculos, la tiroides y la protección antioxidante.
  • En muchas regiones, tanto el heno como la paja tienen un bajo contenido de selenio.
  • Es importante una suplementación específica y moderada, ya que una sobredosis de selenio puede ser perjudicial.

5. Yodo: para una tiroides sana


  • La paja prácticamente no contiene yodo, al igual que muchos tipos de heno.
  • Una fuente de minerales rica en yodo es esencial, especialmente para caballos con problemas metabólicos.


6. Hierro: Cuidado con el exceso


  • A diferencia de otros oligoelementos, el hierro suele ser abundante en la paja.
  • La suplementación con hierro solo es recomendable tras un análisis, ya que un exceso de hierro puede inhibir la absorción de zinc y cobre.


✅ Conclusión: No subestime los micronutrientes, especialmente al alimentar con paja


La paja es un componente valioso en la nutrición equina, especialmente para caballos con EMS, laminitis o PSSM. Sin embargo, su bajo contenido mineral hace que sea esencial complementar la ración con un alimento mineral equilibrado, idealmente diseñado específicamente para raciones a base de paja o con alto contenido en fibra.


➡️ El zinc, el cobre, el manganeso, el selenio y el yodo son algunos de los elementos a los que debe prestar especial atención al alimentar con paja.

➡️ Un análisis individual de la ración, idealmente con análisis de heno o paja, le ayuda a complementar la dieta de su caballo de forma específica, evitando sobrealimentarlo o subalimentarlo.


¿Ya le está dando paja o está considerando cambiar?

Entonces, preste atención no solo a la estructura y la energía, sino también a los oligoelementos invisibles, pero cruciales, que mantienen a sus caballos sanos y con un buen rendimiento.

 

17. September 2025
DE: Hufrehe-Pferde richtig ernähren – was viele falsch machen Wenn ein Pferd an Hufrehe (Laminitis) erkrankt, ist die erste Reaktion vieler Besitzer verständlicherweise Panik. Futter wird gestrichen, vermeintlich gefährliche Nährstoffe sofort gemieden. Andere greifen zu teuren Spezialprodukten, weil sie hoffen, damit ihr Pferd sicher zu versorgen. Doch oft werden dabei die wirklich entscheidenden Punkte übersehen: die individuelle, bedarfsorientierte Ernährung des einzelnen Pferdes. Häufige Fehler in der Fütterung von Rehepferden Alles weglassen : Viele reduzieren radikal die Futtermenge oder streichen alle Kraftfutter und Ergänzungen. Die Folge ist oft ein Mangel an Eiweiß, Spurenelementen und Vitaminen , der die Regeneration verzögert und den Stoffwechsel zusätzlich schwächt. Nur Spezialprodukte füttern : Andere setzen auf teure, speziell beworbene Rehe-Futter. Diese sind zwar oft niedrig in Zucker und Stärke, decken aber nicht automatisch den Bedarf des individuellen Pferdes. Das Gesamtbild vergessen : Alter, Rasse, Typ, Gewicht, Muskulatur, Vorgeschichte (z. B. EMS oder Cushing) – all das wird häufig nicht ausreichend in die Rationsplanung einbezogen. Worauf es wirklich ankommt 1. Zucker- und stärkearme Grundversorgung Das Grundprinzip bleibt: Zucker und Stärke reduzieren , um den Stoffwechsel zu entlasten. Wichtig ist eine bedarfsgerechte Raufutterversorgung – also qualitativ gutes Heu und/oder Futterstroh , so kombiniert, dass Energie- und Nährstoffbedarf deines Pferdes optimal gedeckt sind. Welche Mischung aus Heu und Stroh passt, hängt vom individuellen Typ, Gewicht und Gesundheitszustand ab. 2. Der richtige Eiweißgehalt Eiweiß wird oft fälschlicherweise als Hauptproblem gesehen. Dabei gilt: Zu wenig Eiweiß schwächt Muskulatur, Immunsystem und Regeneration. Zu viel Eiweiß belastet den Stoffwechsel unnötig, da überschüssiges Eiweiß abgebaut werden muss. Die richtige Menge richtet sich nach Körpergewicht, Alter, Trainingszustand und Gesundheitslage . 3. Spurenelemente und Mineralstoffe Viele Laminitis-Pferde haben durch Stoffwechselprobleme einen erhöhten Bedarf an Spurenelementen , etwa Zink, Kupfer, Mangan und Selen. Auch ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis ist wichtig – gerade wenn Stroh oder Kleie in der Ration vorkommen. Ein gutes Mineralfutter , angepasst an die individuelle Situation, ist hier entscheidend. 4. Vitamine Besonders wichtig sind die B-Vitamine für die Darmflora sowie Vitamin E als Antioxidans für Muskulatur und Stoffwechsel. Eine gesunde Versorgung unterstützt die Heilung und beugt Rückfällen vor. 5. Das Pferd als Ganzes betrachten Jedes Pferd ist anders: Alter – Senioren haben andere Ansprüche als Jungpferde. Rasse & Typ – robuste Ponys reagieren anders als empfindliche Warmblüter. Gewicht – Übergewicht ist ein Risikofaktor, Untergewicht schwächt die Regeneration. Vorgeschichte – EMS, Cushing oder chronische Darmprobleme beeinflussen die optimale Ration. Die richtige Ernährung ist also kein Standardrezept, sondern muss individuell aufgebaut werden. Fazit: Laminitis-Fütterung bedeutet nicht , einfach alles wegzulassen oder blind zu Spezialprodukten zu greifen. Es geht darum, den individuellen Bedarf deines Pferdes zu kennen und darauf eine ausgewogene, bedarfsgerechte Ration aufzubauen – mit passender Grundversorgung, angepasstem Eiweiß, Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. 👉 Dein Pferd hat Laminitis? Du brauchst Unterstützung oder Hilfe bei der Ernährung? Dann kontaktiere mich gerne – gemeinsam erstellen wir einen Ernährungsplan, individuell auf dein Pferd angepasst. ES: Alimentar correctamente a los caballos con Laminitis – los errores más comunes Cuando un caballo sufre Laminitis , la primera reacción de muchos propietarios es, comprensiblemente, de pánico. Se reduce el alimento, se evitan de inmediato los nutrientes considerados peligrosos. Otros recurren a productos especiales y costosos con la esperanza de cubrir así las necesidades de su caballo. Pero a menudo se pasan por alto los aspectos realmente decisivos : una alimentación individual y adaptada a las necesidades de cada caballo. Errores frecuentes en la alimentación de caballos con Laminitis Eliminarlo todo : Muchos reducen de forma drástica la cantidad de alimento o suprimen todos los piensos concentrados y suplementos. El resultado suele ser una deficiencia de proteínas, oligoelementos y vitaminas , que retrasa la regeneración y debilita aún más el metabolismo. Dar solo productos “especiales” : Otros confían en piensos caros para caballos con Laminitis. Aunque normalmente tienen bajo contenido en azúcar y almidón, no cubren automáticamente las necesidades del caballo en particular. Olvidar la visión global : Edad, raza, tipo, peso, desarrollo muscular, historial (por ejemplo EMS o Cushing) – todo esto a menudo no se tiene en cuenta al planificar la ración. En qué hay que fijarse realmente 1. Base de forraje pobre en azúcares y almidón El principio fundamental sigue siendo: reducir azúcares y almidón para aliviar el metabolismo. Es esencial una aportación de forraje adaptada a las necesidades : heno de buena calidad y/o paja para alimentación, combinados de forma que cubran de manera óptima los requerimientos de energía y nutrientes de tu caballo. La proporción adecuada de heno y paja depende del tipo, peso y estado de salud individual . 2. El nivel adecuado de proteína A menudo se ve la proteína como el gran problema , pero en realidad: Demasiada poca proteína debilita la musculatura, el sistema inmunitario y la capacidad de regeneración. Un exceso de proteína sobrecarga innecesariamente el metabolismo, ya que el excedente debe eliminarse. La cantidad correcta depende de peso corporal, edad, nivel de entrenamiento y estado de salud . 3. Oligoelementos y minerales Muchos caballos con Laminitis presentan, debido a problemas metabólicos, una mayor necesidad de oligoelementos , como zinc, cobre, manganeso y selenio. También es importante mantener una relación calcio-fósforo equilibrada , especialmente cuando en la ración se incluye paja o salvado. Un buen suplemento mineral , adaptado a la situación individual, es fundamental. 4. Vitaminas Son especialmente relevantes las vitaminas del grupo B , que apoyan la flora intestinal, así como la vitamina E como antioxidante para la musculatura y el metabolismo. Un buen aporte de vitaminas favorece la recuperación y previene recaídas. 5. Ver al caballo en su conjunto Cada caballo es diferente: Edad : los caballos mayores tienen otras necesidades que los jóvenes. Raza y tipo : los ponis rústicos reaccionan de manera distinta a los sangre caliente sensibles. Peso : el sobrepeso es un factor de riesgo; el bajo peso dificulta la regeneración. Historial clínico : EMS, Cushing o problemas intestinales crónicos influyen en la ración óptima. La alimentación correcta no es una receta estándar , sino un plan que debe construirse de forma individual . Conclusión: Alimentar a un caballo con Laminitis no significa simplemente suprimir todo ni depender ciegamente de productos especiales. Se trata de conocer las necesidades individuales de tu caballo y, a partir de ellas, elaborar una ración equilibrada y adecuada , con un forraje de calidad, un nivel de proteína ajustado, minerales, oligoelementos y vitaminas. 👉 ¿Tu caballo tiene Laminitis? ¿Necesitas apoyo o ayuda para su alimentación? Contáctame : juntos elaboraremos un plan nutricional individual adaptado a tu caballo.
28. August 2025
DE: Kotwasser beim Pferd – kleine Fütterungsfehler mit großer Wirkung
Braunes Pferd mit übermäßig langem, lockigem Fell als typisches Symptom der Cushing-Krankheit (PPID
von Steffi Ulrich 15. August 2025
„Was tun bei Cushing beim Pferd? Symptome erkennen, Ursachen verstehen und Fütterung optimal anpassen – praxisnah erklärt.“